Das letzte Bild im 2017

…entstand am Holding Point A auf dem Flugplatz Bern-Belp.
Anlass für meinen Besuch im Belpmoos war das traditionelle, jedoch letzte Silvesterapéro der Alp-Air AG. Die Flugschule, welche mich vor gut 9 Jahren als Schüler aufnahm [und mir vor fast 14 Jahren den Bazillus erfolgreich und nachhaltig einpflanzte], ist nicht mehr. Sie hat mit der Malbuwit AG, einem anderen Traditionsunternehmen am Platz, fusioniert. Die entstandene, neue Firma hat ab heute 01.01.2018 offiziell ihre Operations aufgenommen, und hört auf den Namen alpaviation – Flight & Training Center Bern. Vielen Dank an Eva und Co. für die vergangene Zeit in der Alp-Air. Der neuen Crew (wobei viele „Ehemalige“ mit an Bord sind…) gutes Gelingen und auf hoffentlich viele gemeinsame Flugerlebnisse ab dem Belpmoos.

Und allen Leserinnen und Lesern hier danke ich fürs Lesen und die erhaltenen und gedachten Feedbacks. Möge Dein 2018 genauso strahlend sein wie dieser warme (12°C) Silvestertag 2017! Alles Gute im neuen Jahr!

PS: 30min Spotting lag auch noch drin. Die Ausbeute hier

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Vier Millionen Views!

Woah, Nelly! Mein Profil auf der Spotting-Datenbank JetPhotos gibt es nun seit gut 12 Jahren. Das erste Bild von der legendären „Centi“ Cessna C210 Centurion lud ich am 2005-07-09 hoch (respektive jenes wurde als erstes akzeptiert).

Nun, heute morgen, sprang der Zähler über die 4’000’000 Views – was für eine Zahl!

Immerhin, das sind im Schnitt über 300’000 Klicks im Jahr, vermutlich in der Tendenz steigend… In den letzten Jahren war ich offenbar aktiver (wobei ich 2016 und 2017 auch viele „Altlasten“ abarbeitete – und damit noch lange nicht fertig bin).

Interessant sind auch die Statistiken von JetPhotos. Ok, das ist jetzt ein bisschen geblufft, aber hey, it’s my hobby, und ich bin ja ein Zahlenmensch 😉

Also liest man hier, dass ich unter den über 17’000 Fotografen etwa um Rang 200 rum bin, was Photos und Total Views angeht. Bei den Durchschnittswerten sieht es etwas schlechter aus – aber ein Fotograf, der weniger, dafür spektakulärere Bilder bringt, hat automatisch Vorteile. Zudem, mein Fokus auf Propellerflieger (ja, es heisst „JET“ photos, ich weiss) ist definitiv ein Nachteil, Bilder dieser kleinen Kisten interessieren kaum jemanden. Dank Flightradar24 gibt es immerhin regelmässige Views auch bei weniger spektakulären, aber seltenen Fliegern. Die Gesamtzahl aller Views auf der Seite ist knapp 5 Milliarden Views (!), damit habe ich also knapp 1/1000 zur Zahl der Seite beigetragen…

Danke JetPhotos für den fast täglichen Qualitäts-Challenge und die Möglichkeit, meine Flugzeugsichtungen online in einer tollen Community sammeln und zeigen zu können.

Und, wer gerne Flugzeugbilder mag: Tauche ein, gib einen Flugplatz oder ein Land oder einen Typ ein und schaue, welch‘ spektakuläre Bilder in der Aviatikfotografie erstellt werden. Manchmal ist es der blanke Wahnsinn. Genau mein Ding!

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WE DID IT!

Nun ist es offiziell – der Super Versatile Jet made by Pilatus in Switzerland wurde am vergangenen Donnerstag 07.12.2017 sowohl von der EASA als auch von der FAA zertifiziert! OMG es ist tatsächlich geschafft! Von den portierten 11 Jahren, welche das Programm von A bis Z dauerte, durfte ich deren 8 einigermassen aus der Nähe miterleben.
Nun ist also beim Zentralschweizer Flugzeugbauer das Jet-Zeitalter definitv ausgebrochen!


So sehen diese „Wische“ aus – etwas moderner die EASA, etwas rustikaler die FAA.


Für eine ganze Weile wird ein solcher „Stempel“ die Flieger dekorieren, so dass auch die Spotter etwas zu tun haben. Apropos – die Bilder oben sind nicht von mir, sondern von Pilatus Aircraft Ltd..

Und nochmal von wegen Spotting – leider kann ich kein eigenes Bild zeigen und muss hier auch auf „Drittmaterial“ ausweichen – heute Montag 11.12.2017 hob schliesslich die erste Serienmaschine, Seriennummer 101, zu ihrem Erstflug ab! Der noch als Experimental in der Schweiz registrierte Jet wird danach an PlaneSense ausgeliefert, wo er als N124AF registriert wird. Übersetzt: First Twentyfour for Alpha Flying 😉


Foto von Dmitry Osipov @ JetPhotos

Nun gilt es also ernst für die Produktion. Ich wünsche dem PC-24 jedenfalls viel Erfolg und keine Unfälle. Danke für die vielen tollen Momente; ich hoffe ich kann mal mitfliegen!

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Nov./Dez. in Bern: NVFR, DHC-6 und RTF

Im November/Dezember war ich ein paar Mal im Möösli anzutreffen… Anfang November sollte ich mit einem tollen Nachtflug ums Stockhorn die NVFR Saison einläuten. Kurze Zeit später pfiffen es die Spatzen von den Dächern: Eine DeHavilland Canada DHC-6 Twin Otter auf Schwimmern mit HB-Registration! WIE GE1L ist das denn bitte? Und schliesslich, nach dem Vorbereitungskurs bei Jan in Buochs, stand die Radiotelefonieprüfung beim BAZL an. Natürlich jene in Deutsch, somit habe ich nun ZWO Einträge in meiner Lizenz 😉

01.11.2017

Ja und wieder mal war es heute die HB-CGI – jene Cessna 172, mit der ich 2004 meine Lufttaufe hatte! Unglaublich, es sind 13.5 Jahre vergangen und der Flieger sieht noch genau gleich aus wie damals, was man von mir nicht behaupten kann…
Aber es wäre auch schade gewesen, wenn wir uns nach dem ersten Zusammentreffen nie mehr gesehen hätten… 😉 Viele schöne Flüge mit der Golf India stehen im Flugbuch, und ein weiterer kam nun hinzu. Ein paar mal um den Platz und danach ums Stockhorn.

14.11.2017
Sieht auch nicht mehr ganz gleich aus wie vor ein paar Monaten: Die ehemalige Skywork Maschine HB-AEV steht jetzt in Belp der Feuerwehr als Übungsobjekt zur Verfügung…

Und dann, eben… die HB-LRJ!!

Ich verbrachte genau 1h:20min am Platz – ausser SkyWork und Mountainflyers gab es nicht allzuviel zu sehen. Aber diese, heute der RUAG gehörende, ex-ECA (European Coastal Airlines) TwinOtter auf Amphibienschwimmern, ist genügend Ausbeute!!

06.12.2017
Die BAZL Voice Prüfung hatte ich soeben abgelegt (und bestanden) und was lag also näher, als noch den Verkehr auf dem Platz „auschecken“. Zumal ich am Abend selber noch fliegen wollte, aber diese Pläne verwarf ich nun wegen des Wetters. Als „Trostpflaster“ musste die nigerianisch registrierte Do328 herhalten. Warum auch nicht 🙂

Es hat ein bisschen Recherche benötigt; die Registration war nirgends im Netz zu finden! Doch mit einer optischen Identifikaton (dank der Tatsache, dass die Dornier nicht umlackiert wurde) habe ich für mich entschieden, dass es sich um die ehemalige OE-GBB handeln muss…


Ganz fein war aber auch dieser maltesisch registrierte CitationJet…

…oder diese von Danish Air Transport (leider ganz in weiss) fliegende ATR-42!

Auch wenn das Wetter nicht gerade berauschend war, die Flugzeugjagd im Möösli hat doch ein paar „Spezialitäten“ hervorgebracht.
Und ich werde ganz sicher diesen Winter noch ein paar Mal vorbeischauen – immerhin gibt es ganz grosse Neuigkeiten rund um die HB-CGI (damit wäre der Kreis hier geschlossen) und die restliche Alp-Air Flotte… stay tuned!

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Die riesigen Vierstrahler!

Die Info von Geri hat mich auf dem linken Fuss erwischt – damit rechnete ich nun wirklich nicht. Nein, die Rede ist nicht von der Antonov An124-100 Ruslan, die in Emmen stand. Die kommt öfters und ich bin dafür auch schon in der Nacht ausgerückt. Ich rede auch nicht von den Charter-Linienmaschinen, die regelmässig Swisscoy Soldaten in den Balkan und wieder heimbringen. Was mich anziehen sollte, war eine C-17 Globemaster der Qatar Emiri Air Force! Eine C-17 habe ich ja noch gar nie gespottet, daher habe ich meine Mittagspause geopfert für einen Besuch in Emmen LSME 😉
Durch den diesigen Nebel, mit Flimmern von Tarmac und Piste, Fotodistanz 800m, Brennweite 550mm. Könnte besser sein.

Durch den Zaun, im „Nebelgegenlicht“, danke an den Dynamikumfang der Vollformatkamera 🙂

Wie man hören konnte, fand ein Transport von Feuerwerk von CH nach QA statt – für ihren Nationalfeiertag (18.12.) lassen sich die Qataris nicht lumpen!

What a beast 🙂 QEAF A7-MAO Boeing C-17 Globemaster


Und, weil wir schon da sind, nehmen wir auch die An124 noch gleich mit. Praktischerweise wurde sie gleich zum Abflugpunkt Piste 04 geschoben.
Was für ein Prozedere: Als Pushback Truck kommt ein MB Kipper der Armee zum Einsatz,  big time mit Kies geladen…. die Deichsel ist mitgebracht und muss nun zuerst verstaut werden.

Irgendwann verschwand sie im Heck und die Klappe konnte geschlossen werden. Den Start ab hier (Pistenanfang 04) konnte ich leider nicht mehr knipsen, weil ich wieder zur Arbeit musste… Aber immerhin, sieht auch so imposant aus. Und… ich hatte ja die C-17!

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Wasserfliegen im Herbst!

Relativ spontan schaffte ich es, zwei Tage im November freizuschaufeln. Spontan nicht zuletzt auch wegen des Wetters – es sollte ja auch etwas „Ferienstimmung“ aufkommen.
Zwei sonnige Tage und rund 12°C waren an der Destination angesagt, also nichts wie los, ab nach … Como!


Nach einer 2.5-stündigen Zugfahrt ohne Umsteigen schon am Ziel, auf dem „Vorfeld“ des AERO CLUB COMO am Lago di Como, gleich hinter Chiasso. Die Cessna R172K Hawk XP sollte es sein – in den kommenden paar Flügen wollte ich wieder ein bisschen „Amphib Ops“ üben. Bei der Hawk XP kommt noch das etwas anspruchsvollere Motormanagement hinzu: Verbaut ist nämlich ein 195PS starker Continental IO-360 Sechszylinder mit Einspritzung und Verstellpropeller. Yummy, schon das Anwerfen ist eine Ohrenweide 🙂

Nach dem Start stiegen wir auf 2500ft und der Safety Pilot / Instruktor rechts sprach mit Milano FIS für den kurzen Überflug nach Milano Bresso (LIMB). Via VOR Saronno flogen wir in den Gegenanflug zur Piste 36. Nach einem Touch-and-go und einem Durchstart rollten wir nach der dritten Landung ab, sehr zur Freude einiger Piloten am Platz. Und in einem Zug gings zum Holding Point, Gas rein und allen sechs Zylinder ordentlich Futter, schon wieder in die Platzrunde nach Como.

Blick in die CH | Inbound SRN VOR | Takeoff LIMB | Heading direction LILY

Für die zweite Session des Tages „musste“ ich auf eine der normalen Skyhawks ausweichen. Das war nicht besonders schlimm, denn auf dem Wasser machen auch diese Maschinen Spass. Einziger „Nachteil“ – die Fluggeschwindigkeit ist bedeutend langsamer. Wobei das bei einem See mit unendlich vielen Landemöglichkeiten nicht so schlimm ist 😉


Approaching Villa del Balbianello | Lago di Lecco | Abeam Bellagio | Happy Crew #1 🙂

Am folgenden – ebenso sonnigen – Tag stand wieder I-DROV, die Amphibien-Cessna, auf dem Programm. Und damit auch wieder eine Landung auf einer Hartbelagpiste. Diesmal besuchten wir LILO, die Nachbarin von LILY. Mit bürgerlichem Namen heisst der Platz Sondrio-Caiolo und er liegt in der sehr schönen Lombardei. Interessant hierbei: Die Lombardei ist nur einen Steinwurf von der Schweiz entfernt, aber ich war ja noch gar nie da! Und schaut mal wie schön es im Tal der Adda ist!


I-DROV ready to go | Splash-in @ Tremezzo | Climbing turn @ Arbosto | Lombardia…

Es hat mich auf Anhieb ans Wallis erinnert… Wir nähern uns Caiolo von Westen und sinken auf Platzrundenhöhe. Matteo, mein Begleiter, meldet sich beim Platz, nachdem er uns telefonisch anmeldete. Wir werden noch von einem Heli gekreuzt, der 500ft über dem Downwind über uns hinwegfräste, ansonsten ist tote Hose. Abeam Treshold – Gear Down! Beim Aufsetzen ziehe ich instinktiv etwas hoch, wegen den langen Beinen. Zu hoch, wie sich herausstellen sollte. Wir fliegen drei Platzrunden, dann sitzt der Ablauf – einigermassen :-/


…bella Lombardia | NICHT die Piste | Die Piste – rechter Gegenanflug 27 | Poser!


Die Lage von Sondrio-Caiolo ist absolut hammermässig. Könnte es nicht auch irgendwo in Kanada oder Alaska sein??? Leider hat der Platz keinen Zoll, ein Abstecher hierher aus der Schweiz, etwa für ein Mittagessen im nahen Golfclub, ist nicht möglich. Aber genau jetzt ist das nicht tragisch. Wir starten eh gleich wieder heimwärts. Diesmal lassen wir die 195 Pferde etwas ackern und schrauben uns auf atemberaubend hohe 6000ft (zur Erinnerung, der See liegt auf 660ft und die Flieger operieren normal so bis 2500ft…)


Lago di Mezzola @4000ft | Lago di Lugano @ 6000ft | Panel I-DROV | Happy Crew #2 🙂


Bellagio down low | Sicht bis zum Anschlag | Praktische Stadion-Deko | Safe back in LILY

In den zwei Tagen sind mit Paolo und Matteo insgesamt 5 Blockstunden und 30 Landungen zusammengekommen. Und viele schöne Erfahrungen, natürlich insbesondere mit der Hawk XP, einem sehr beeindruckenden Flugzeug (abgesehen von der Zuladung).

Grazie amici da Como, was für ein Geschenk! Es waren sehr schöne Stunden bei Euch!

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Schöne Jets und andere…

Heute besuchte erstmals ein HondaJet HA420 (D-ITIM) den Flugplatz Buochs LSZC.

Kann man mögen, muss man aber nicht. Abdrücken tue ich trotzdem… @ JetPhotos

Danke für den Besuch und auf ein nächstes Mal 🙂

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Nusstorte holen, reloaded!

Manche Piloten können mit den Buchstaben LSZS nicht viel anfangen. Die ICAO Bezeichnung steht für den Flugplatz Samedan im Engadin. Meist kriegt man zu hören, es sei zu teuer da zu landen. Andere Argumente gibt es meist nicht. Nun gut, wer nicht will, den kann man nicht zwingen, auf Europa’s höchsten Flugplatz in einer landschaftlich reizvollen und fliegerisch anspruchsvollen Gegend zu fliegen. Leider konnte ich diesmal auch keine Mitflieger gewinnen. Müsst ihr halt vom Sofa aus zugucken. Auf gehts!

Fluggerät meiner Wahl war wieder einmal die tolle und entspannende Cessna 172 Skyhawk SP HB-CQW der AlbisWings. Nach dem Start in Hausen flog ich südwärts…  
Rigi, Zugersee, Mittelland | Göscheneralpsee | Oberalpsee | Reiseflug auf 10000ft

In Andermatt drehte ich dann auf Ostkurs. Der Himmel weit über mir war mehrheitlich bedeckt, dafür war es praktisch windstill, einfach herrlich, so durch die dritte Dimension zu schneiden. Praktisch kein Verkehr, und doch sollte ein Segelflieger mich ziemlich nahe kreuzen. Rausschauen! Und richtig abbiegen!

 
Am Calanda rechts | Über Bivio links | Über Maloja umkehren | Über St. Moritz geradeaus

Und schon kommt die Platzrunde des höchsten Flugplatzes auf Europa. Sie befindet sich auf 6600ft. Ich weiss ja nicht – aber wer will sich bitte bei solchen Aussichten über ein paar Fränkli aufregen???

Der Flugdienstleiter schlägt mir die Piste 21 vor, wegen des Windes. Also dann, Landung nach eigenem Ermessen, die Cessna setzt sich (für einmal) schön hin.

Wenn man auf dem Engadin-Airport Samedan LSZS landet, dann… – ist der AFIS’ler freundlich – ist der Einweiser hilfsbereit [Einwinken, Chockes platzieren, willkommen heissen, nach Bedürfnissen fragen] – sind die C-Büro Leute locker und freundlich und für ein zwei Worte zu haben – werde ich beim Ausfüllen der Abflugmeldung gefragt, ob alles in Ordnung sei. Sie haben verstanden – die Landetaxe ist nicht prohibitiv, sondern ist der Preis zum Betrieb der Infrastruktur in dieser abgelegenen, hohen Gegend (mir kommen Bierpreise auf SAC-Hütten in den Sinn…). Und die Freundlichkeit ist das billigste Mittel, um die Piloten dennoch willkommen zu heissen. Es wäre sehr schade, wenn man, in Ausübung eines ziemlich teuren Hobbies, nicht bereit wäre, vielleicht 20 CHF extra liegen zu lassen für diese aussergewöhnliche Destination. In dem Sinne – hoffe ich natürlich, dass ich noch manches Mal ein Bild vom Apron von Samedan posten kann…!


Ausflug Ost über Bever | Zernez Richtung Ofenpass | Flüelapass | Wolfgangpass

Nach der Stärkung das Boarding für den Flug BleuAir 007 – wie schon der Hinflug nur für die Crew. Dafür stieg die leichte 180PS Maschine locker aus dem Tal… Nach einen Celerina-Wende flog ich ostwärts dem Inn entlang bis nach Susch, und bog dann links ab, weil ich *susch* (haha…) nach Österreich einfliegen würde. Via Flüelapass, Weissfluhjoch und Prättigau erreichte die Cessna auf 11’000ft wieder ihre 115kt Reisegeschwindigkeit bei 65% und etwa 33lt/h – nicht besonders schnell, aber absolut chillig!


„Rheintalblick“ | Blick auf Churfirsten & Säntis | Sektor Ost LSZN | Mission accomplished!

Nach dem Hangarieren über den Flug nachdenken, fliegerisch analysieren und die Eindrücke einsinken lassen – und dazu einen Kaffee mit etwas Nusstorte frisch aus dem Engadin – was gibt es gemütlicheres??? To be repeated!

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Mit Helvetic nach Budapest

Der Flug sollte gleich eine Doppel-Premiere werden [und mit einer Spotting Überraschung enden]… Auf dem Plan stand ein Wochenende in Budapest (1. Premiere) – Freitag früh hinfliegen und Sonntag spät heimkehren. Die Swiss Flüge wurden von Helvetic durchgeführt (2. Premiere). Auf beiden Strecken kam ein Embraer 190 zum Einsatz.


Es ist rund halb 8 Uhr und ich sitze schon im Flieger  #wastutmannichtalles

Das Licht und die Wolken waren sehr schön und darum knipste ich ein bisschen mit. Man achte beim zweiten Bild insbesondere auf den Anflug der Piste 14, bei welcher sich der Nebel von den Flugzeugen sich geteilt hat…!

Climb out Rwy 28 | Gegenkurs über LSZH | Ammergauer Alpen | Donau nach Budapest

Ich entspanne mich beim Fliegen und achte mich nicht so sehr auf die Ausblicke. Ein einziges Foto im Reiseflug – das dritte oben. Die Georeferenzen erlauben die Einordnung: Man erkennt eindeutig den Forggensee links. Das heisst, die Gipfel im Licht gehören zu den Ammergauer Alpen – und auf der anderen Flugzeugseite sähe man genau hier die Zugspitze!


Und da kommt auch schon der Platz in Sicht. Wir werden auf die Piste 31 R gehen, rechts vom Tower. Und nach dem Abrollen dann noch eine Überraschung, wird doch tatsächlich der Airbus A319CJ „2801“ der tschechischen Luftwaffe durchgezogen… Als bekennder Fan des kleinen Airbus und von besonderen Bemalungen freut mich dieser „Gratisfang“ 🙂

Ein sehr angenehmer, weil reibungsloser Flug von A-Z, ist absolviert. Mit dem Bus fahre ich nun nach Downtown Budapest und lerne in den nächsten 3 Tagen eine wirklich sehenswerte Stadt kennen. Eindrücke auf meiner Website www.bleuer.com 🙂

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PC-12 Rundflug

Nein, nicht „alle Jahre wieder“, obschon es der geneigten Leserin vielleicht so vorkommen mag… Aber doch häufiger als bei Otto Normalverbraucher komme ich an Bord eines Pilatus PC-12 in die Luft. So auch heute wieder… Ein wettermässig nicht ganz optimaler, aber prima fliegbarer Samstag Ende September war’s. Kurz vor 08.00 (!) in Buochs Besammlung – leider für einen Passagier zu früh… was tun? Praktischerweise konnte innerhalb 5min ein Ersatzpassagier organisiert werden – danke Jaap für die Flexibilität und Max, Kuno, Joël, Mike und Maxim fürs Mitkommen sowie Erich für den tollen, entspannten und sicheren Flug durch die östliche Hälfte der Alpen.
Wer aufmerksam mitzählte, ist auf nur 8 Insassen gekommen. Richtig – wir sind diesmal in der Executive 6-seat Version (mit zwei Crewseats in Reihe 0), im firmeneigenen Demonstrator HB-FWE unterwegs. Passt scho 🙂 Aber jetzt los mit den Bildern.


Line up Runway 06 | Tolle Stimmung am Morgen | Leaving LSZC | Stoos & Fronalpstock


Sihlsee, Wägitalersee | Herbst+Morgensonne | Säntis & Churfirsten | Diese Perspektive!


Hochwang & Igiser Alpen | Wingview | Weissflugjoch | Davos, Jakobshorn, Davosersee


Woody hat’s unter Kontrolle | Schlichtes Cockpitdesign | Val Lumnezia | Andermatt


Blick über den Gotthard | Über der Göscheneralp | Dammastock | Krasse Spalten am Titlis


Engelberg (für Jaap) | Grassengletscher, Spannort | Seelisberg & Niderbauen | Baseturn


Right Base 06 LSZC | abeam Allmendhuisli | Tolle Truppe, danke! | Toller Flieger, danke!

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