*Nichts besonderes, nur damit ich was dazu geschrieben habe…
Alle Jahre wieder: Die Fliegerdemonstration Axalp-Ebenfluh war für den 7. und 8. Oktober 2009 angesetzt. Auch in meinem Kalender war sie vermerkt. Bereits seit dem Montag war auf dem Flugplatz Meiringen das Flugtraining im vollen Gang. In der warmen Herbstsonne flogen die Tiger F-5 und die Hornet F/A-18 im „Restricted Area“ Luftraum rund um die Axalp ob Meiringen ihre Sessions.
Am Mittwoch sollte der erste Tag der öffentlichen Demo stattfinden – ein 90minütiges Schaulaufen aller Einsatzkräfte der Luftwaffe. „Dank“ der überwältigenden Wetterprognose (warm, sonnig) für Mittwoch (und der schlechten Prognose für den zweiten Tag) pilgerten die Schaulustigen und Aviatikfans zu Tausenden ins Berner Oberland. Verstopfte Strassen und Bahnhöfe, Wartezeiten und viel Unmut waren der Preis für eine sensationelle Kulisse und eine wunderschöne Vorführung (siehe zB im Titel dieses Bund-Artikels vom 08.10.2009)
Leider konnte ich an diesem Tag arbeitshalber nicht dabei sein – aber damit wurde mir auch viel Ärger erspart, soviel ist sicher. Am zweiten Demo-Tag dann jedoch solch graues Wetter:
Die paar wenigen Verrückten, welche auf die Axalp pilgerten, taten dies im leichten Nieselregen und bei eher kalten Aussentemperaturen. Dafür dauerte meine Anreise von Bern HB bis oben an den Sessellift (erstes Bild) nur gerade 1.5 Stunden. Kein Verkehrschaos, keine Parkplatzprobleme und keine Wartezeit am Lift.
Leider wurde die für 14:00 angesetzte Demo just in dem Moment abgesagt, als wir auf die Ebenfluh liefen. Oben angekommen, konnten wir wenigstens noch die paar wenigen Vormittagsflüge beobachten.
Eine Hornet F/A-18 bekämpft ein Ziel…
…am Boden und zieht danach gleich…
…rechts weg. Diese „Wolke“ über den Flügeln deutet auf einen starken Unterdruck hin, der wegen der Kurvenlage, der Geschwindigkeit und der Luftfeuchtigkeit entsteht. Ebenfalls sieht man die Wirbelschleppen, die an der Flügelspitze entstehen. Nach etwa 15min war der Spuk bereits wieder vorbei und die vier Hornet’s…
…überflogen die nun vernebelte Axalp in Formation, bevor sie zum Flughafen zurückflogen.
Kurz darauf verliessen wir etwas enttäuscht wieder den Schauplatz. Wobei die Wanderung ja trotzdem entspannend war – und das Zuschaueraufkommen hielt sich mit rund 200 Anwesenden in sehr engen Grenzen.
Wenn die Ausgabe 2010 stattfindet, werde ich wieder mit von der Partie sein – aber nur bei schlechtem Wetter 😉





Sali Mirko
Der Ausflug war in der Tat speziell. Der Ärger blieb uns tatsächlich erspart. So haben wir immerhin einige Nerven behalten. Und der „Schirmschaden“ hielt sich ja in Grenzen. Nächstes Jahr bringe ich dir dann die Wanderstöcke mit.
gruss
david
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