Ganz gratis, ganz ohne Emissionen, ganz ohne Landschaden: Am 2. Flightsim-Weekend der ILS schaute ich vorbei, um in der Flugschule ein paar neue Kniffe zu lernen. Weil abheben ist nicht so schwer, landen dafür umso mehr. Und das Flugzeug will auch anständig bedient werden. Also habe ich mich für erfüllendere Stunden im eigenen Simulator von den Fluglehrern am Flightsim-Weekend „schulen“ lassen.

In der Flugschule: Kleine Jungs und grosse Jungs starren gebannt auf die fliegenden (Flimmer)Kisten 🙂
[Bild (c) D. Monti]

Im virtuellen Cockpit: Pedale für Seitenruder und Radbremsen sowie Steuerhorn mit Hebel für Throttle, Mixture und Propellerverstellung machen das Erlebnis schon recht authentisch. Wir befinden uns an Bord einer Piaggio P-149 im Anflug auf die Runway 14 von Bern. Rein virtuell natürlich 🙂 [Bild (c) D. Monti]

Am Anlass in Hergiswil sah es ein bisschen wie auf einer LAN-Party mit Zuschauern aus (Gut, dieses Bild ist nicht repräsentativ). In der Tat waren die Piloten vernetzt und man konnte so beim Formationsflug das eigene Flugzeug auf dem Schirm des Nebenmannes betrachten.

Highend-Ausstattung mit voll funktionsfähiger Instrumentierung. Wäre mir zu aufwändig…
Nun denn, so langsam aber sicher kommts gut mit dem rumschwirren. Die wichtigste Erkenntnis, die mir die Fluglehrer Brünu, Oski und Peter auf den Weg gaben: In der Cockpit-Ansicht soll geflogen werden, die Aussenansicht ist verpönt!
Natürlich gab es am Anlass noch viele weitere Highlights. Microsofts Scott Anderson war für Referate hier, der FSX konnte ausgiebig getestet werden, man konnte sich mit neuester Hard- und Software eindecken und den virtuellen Controllern bei der Arbeit zusehen. Und natürlich hatte das Ganze einen sozialen Aspekt :_) Merci an die ILS fürs Flightsim-Weekend 2007!