Nein, ich war natürlich nicht (nur) wegen des LKM plane in Grenchen. Da war ein gröberes Geschütz schuld, dass ich schon um 16 Uhr ausstempelte und auf den Flugplatz fuhr. Auf dem Flightplan stand ein Ausflug mit einem Pilatus PC-6 „Turbo Porter“!
Nach einer schmackhaften kalten Platte gings schon wieder los, via Stockhorn und Bern zurück nach Grenchen. Über den Freiburger Alpen hat der Pilot dann gezeigt, was die Kiste so draufhat.
In den Steilkurven (um die Längsachse) wirkten zwar nur gut 2g, aber die Kamera war schon tami schwer… Und festhalten musste ich mich ja auch noch irgendwo! Rauf und runter, links und rechts, der Porter ist verdammt agil und dabei kräftig, das lässt eine Achterbahn recht alt aussehen!
Nach dieser Einlage war über Bern dann wieder ein wenig scenic flight angesagt. Hier das Zentrum Paul Klee von oben, wo es eher wie eine Familie Kellerasseln aussieht… :-p
Da wir für eine bestimmte Flugdauer bezahlt haben, kutschte uns der PIC danach wieder nach Grenchen zurück. Es war auch schon halb neun, irgendwann macht der Airport auch dicht. Der Landeanflug fiel dann nochmal äusserst spektakulär aus. Von aussen sieht das wie ein Sturzflug aus, aber der Porter ist auch dafür ausgelegt. Schub raus und Nase runter. Wie auf dem Silberpfeil im Europapark.
Was bleibt als Fazit? So hässlich der Flieger ist, so überraschend positiv sind seine Eigenschaften. Zwar nicht schnell, dafür im Nahkampf der Hirsch. Und die sportlichen Einlagen jagen mir noch immer eine Gänsehaut über den Rücken. Es waren jedenfalls gut investierte Fränkli 😉
Der nächste Schritt wäre dann ein Akro-Mitflug im PC-7… yeeeeeaaaaaahhh!




