Samedan – zum Zehnten!

Man kann es schon fast eine Tradition nennen: In den vergangenen 10 Jahren bin ich nun bereits zum 10. Mal auf Europa’s höchster Landebahn gelandet resp. von dort wieder abgeflogen. Die 1800m Beton auf 1707 Metern über Meer sind einfach speziell, in vielerlei Hinsicht. Fliegerisch ist die Querung des Alpenhauptkamms selten ein Zuckerschlecken. Operationell muss man sich gut vorbereiten (i.e. mit einem Online Test) und regelmässige Landungen vorweisen können (i.e. mind. alle 24 Monate). Finanziell sollte man ein Zwanzgernötli extra einpacken, denn die Landetaxe ist *ein bisschen* teurer als sonst wo. Rein menschlich sollte man sich auf eine der freundlichsten Crews vorbereiten, die einen Airport managed: Am Funk wird man – kaum hat man aufgesetzt – willkommen geheissen. Auf der Ramp ist ein gut gelaunter Mitarbeiter zur Stelle (weist ein, fragt nach Betankung, sichert Flieger, wünscht guten Aufenthalt,…) und im Büro hat man ebenfalls kommunikative Gegenüber. Last but not least – man sollte sich zudem auf ein höheres Abfluggewicht einstellen! Sei es wegen dem Kuchen im Bauch, den Nusstorten im Gepäck oder sogar wegen des Mittagessens…

Ah, ich vergass: Der Flug an sich ist ja auch schon spektakulärstens! Aber sieh selbst:

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