Nach dem erfolgreichen Bestehen des „Language Proficiency Check“ in Englisch (quasi ein FCE für Piloten) im Juli ist meine Ausbildung nun „fertig-fertig“. Das nächste Ziel, was ich mir vorgenommen habe, war ein Flug ins Ausland. Nördlingen (EDNO) habe ich als Ziel ausgewählt. Bitte, wo?
In der Hauptsache war das Ziel, pro Weg ungefähr zwei Stunden zu fliegen. Navigatorisch sollte es mich nicht überfordern. Und hübsch durfte die Destination auch sein. Irgendwie bin ich dann auf diese mittelalterliche Kleinstadt auf halber Strecke zwischen Ulm und Nürnberg gekommen – 300km Luftlinie von Bern, auf der Strasse ca. 450km.
Alles war vorbereitet und Petrus machte schliesslich auch mit. Bei tollem Wetter sind wir vergangenen Samstag in Bern mit der HB-CGI gestartet.
Nach einer guten halben Stunde überfliege ich bei Laufenburg BL die Landesgrenze.
Das Münster in Ulm ist mit seinen 169m die höchste Kirche der Welt! Die Donau ist schon ein stattliches Flüsschen geworden… eben noch 30km weiter im Westen musste man den Bach suchen!
Willkommen in Nördlingen (EDNO)! Die HB-CGI hat den Flug tadellos überstanden und wird jetzt die Nacht draussen auf dem Rasen des Rieser Flugsportvereins e.V. verbringen. Wir gehen in der Zwischenzeit das Städtchen entdecken.
Nördlingen liegt in einem Einschlagskrater eines Meteoriten mit rund 25km Durchmesser, dem Nördlinger Ries. Es gibt ein Kratermuseum, die rundum laufende Stadtmauer mit den Türmen, ein Eisenbahnmuseum, hübsche Altstadthäuser und den „Daniel“, den rund 90m hohen Kirchturm im Zentrum der Stadt. Wirklich sehr malerisch!
Es war wirklich sehr gemütlich und wer je in der Gegend sein sollte, dem kann ich einen Stopp mehr als empfehlen! Anderntags ging es zeitig wieder südwärts – das Wetter war etwas schlechter als am Samstag. In Friedrichshafen, wo die Zeppeline gebaut werden, gabs einen Zwischenhalt.
Entlang vom Bodensee (Überlingen, Konstanz), Rhein (Stein am Rhein, Schaffhausen/Rheinfall, Koblenz) ging es zuerst westwärts und dann entlang der Aare südwärts. Mit einer mittelprächtigen Landung in Bern beendeten wir den Trip und die Cessna 172 wurde wieder in den Hangar geschoben. Für mich war’s nicht wirklich Erholung, aber es hat ries-ig gemacht!
To be continued 🙂









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Hier gibts noch ein kleines Berichtchen von der Crew der HB-DWC, welche auch am Camp teilnahm. Danke für die Blumen Urs!