Zugegeben, mehr als ein paar Schritte wäre es mir nicht wert gewesen. Aber wenn man quasi „vor dem Bürofenster“ und mit zeitlich exakter Ankündigung ein Special serviert kriegt, dann rücke ich auch mal wieder aus…
Mit mir waren hunderte, wenn nicht tausende Schaulustige rund um die Piste in Emmen „mit dem Finger am Abzug“ bereit, als die beiden F35 aus Italien einschwebten, als eine der beiden Maschinen zum „kurzen Überflug“ startete und als die beiden Gäste nach einer Woche in Emmen wieder ‚gen Süden abhoben.
Zusammen mit dem neuen, ebenfalls zu beschaffenden Boden-Luft-Abwehrsystem und ein bisschen Beigemüse wurden die Jets dem interessierten Publikum (und natürlich ausgewählten Stakeholdern, Lobbyisten und Influencern) gezeigt und man kriegte einen Eindruck darüber, was bald den Himmel über der Schweiz verteidigen könnte.
















PS: <opinion>Es ist nicht ausgeschlossen, dass das Interesse grösser war, weil die Präsentation – längst geplant – rund einen Monat nach dem russischen Einmarsch in der Ukraine stattfand. Zusammen mit einem veränderten subjektiven Sicherheitsbedürfnis kamen schnell Forderungen nach mehr Armeebudget und nach einer umgehenden Bestellung bei Lockheed aufs Tapet – und eine Veranstaltung wie diese Präsentation erhielt mehr Aufmerksamkeit als dies vielleicht noch vor einem halben Jahr der Fall war.</opinion>