Wenn einer eine Reise tut, so kann er was erzählen. So weit so bekannt. Aber was war denn der Grund, dass in meinem Blog 4 Wochen Stille herrschte? Na klar, Ferien.
Richtig geraten, Nordamerika, genauer Kanada, genauer Vancouver war die erste Station. Hier genoss ich das Grossstadtflair, eindrückliche Architektur, schöne Parks und natürlich die allgegenwärtigen Wasserflugzeuge in der Bucht.
Aber auch der Granville Island Market ist durchaus einen (oder mehrere) Besuche wert, diese lecker riechende Komposition aus Lebens- und anderen Mitteln. Herrlich!
Huch, ein Flugzeug! Na wer hätte das gedacht! Nun, in den Ferien habe ich auch diesem Hobby ausführlich zugesprochen. Dafür habe ich einen Abstecher nach Anchorage, Alaska, U.S.A. gemacht. Vor der Linse zeigten sich vollkrasse Jumbofrachter (oben) und charmante alte Propellermaschinen (unten) – ein Hochgenuss!
Doch auch den Naturschönheiten habe ich in diesen Ferien ausführlich Zeit gewidmet. So etwa dem Denali (ehem. Mt. McKinley):
Der Gipfel ist mit 6.194 Metern Höhe der höchste Berg Nordamerikas. Leider versteckt er sich hier gerade unter einer Wolkendecke (über dem Flügel). Eine atemberaubende Aussicht, nicht?
Atemberaubend (weil irr-sinnig) war auch die Gondelbahn „Peak2Peak“ in Whistler. Die weltgrösste Gondelbahn mit einigen Rekorden wurde letzten Dezember eröffnet. Ansonsten ist Whistler für einen Retortenskiort in Ordnung, nicht so charmant wie Leukerbad aber auch nicht so gesichtslos wie Mégève 2000. Man konnte jedenfalls bereits Winterolympialuft schnuppern – noch 8 Monate.
Winterluft konnte man auch in den kanadischen Rocky Mountains schnuppern, es lag noch hier und da Schnee. Zum Beispiel auch auf dem Fussweg zum Viewpoint auf dem Bow Summit, dem höchsten Punkt auf dem Icefields Parkway. Im Bild sehen wir die Aussicht von diesem Viewpoint: Den Peyto Lake, der so blau ist wie kein zweiter See, den ich je gesehen habe. Nach dem Motto „Wo Berge sind, da fallen auch Wasser“…
…staunt man in den Rockies immer wieder über imposante Wasserfälle, die sich durch Gesteinsbarrieren graben. Der Athabasca Fall im Jasper N.P. war dabei der druckvollste, die Kraft des Wassers, das ohrenbetäubende Rauschen, simply jaw-dropping!
Wasser ist auch in den Regenwäldern an den Westhängen der Rockies immer wieder ein Thema. Es lässt imposante Red Cedar und Fir Trees spriessen – zum Teil seit mehreren Jahrhunderten! – und nährt eine reiche Unterholzflora, die sich über die gefallenen Baumstämmen ausbreitet.
Man sieht schon, die Rockies sind die naturgebliebenen Alpen. Schneebedeckte Gipfel, unberührte Wälder, grüne Bergseen, so muss das sein, wie hier am Lake Louise:
Aber so richtig krause Nackenhaare kriegte ich erst, als der Mann im Bild mit seinem Alphorn die Idylle perfekt machte. Schauderhaft schön!
Nun ja, irgendwann ging die Reise dann wieder in Richung Osten, dahin, wo das Instrument herkam, in die Schweiz… Da bin ich nun also wieder – man darf darauf vertrauen, dass ich noch ein paar (aviatische) Erlebnisse aus den Ferien hier schildern werde. Reisebilder werden irgendwann in der Zukunft in dieser Galerie zu sehen sein.
See you!










Moin Mirko,
ich bin immer wider begeistert über deine Bilder, so ein guter Kontrast und Brillanz…naja am Samstag kann ich ja nachfragen.
Bis dann Reinhold