AIRBUS – einfach gigantisch (inkl. A380) !

Ja, es stimmt wirklich – der Autor dieser Zeilen hatte bis jetzt noch nie einen dieser riesigen Airbus A380 gesehen! Bis jetzt – ein Besuch im Airbus-Werk Finkenwerder hat dies geändert. In „Finki“ werden die A380 nur endmontiert, aber die Fertigung der kleineren A320er Familie war trotzdem sehr eindrücklich zu sehen.

Standesgemäss reisten wir in einem Airbus A319 nach Hamburg. Im Anflug konnten wir schon mal einen Blick auf das riesige Gelände an der 3.3km langen Piste von Finkenwerder XFW werfen. Hier werden A318/319/321 gebaut und der neue A380 wird hier für die Auslieferungen vorbereitet. Dazu befinden sich hier Management und Entwicklungsabteilungen, verstreut übers Areal in zahlreichen Bürogebäuden.

Die Führung durch verschiedene Werkshallen fand ich spannend, obschon sie nicht 100{f7915d0ad926f41913bd6e526b481f118f0e2a8d5648629b6f1051a73525101d} überzeugte. Ein veraltetes Company Video ist bei dieser Firmengrösse ein No-Go. Der Guide ist in den Themen rumgesprungen und einen Roten Faden habe ich mir selber herausarbeiten müssen (zuerst Strukturbau, dann Fuselage assembly, zum Schluss Final assembly und Auslieferungsvorbereitungen). Dass gewisse Basics bekannt waren liegt natürlich am heterogenen Publikum.

Aber vieles wird gar nicht in Finki selbst gemacht, sondern irgendwo sonst in Europa zusammengenietet. Das führt mich zum nächsten Thema, dem Airbus A300-600SF „Beluga“.

Jau, hier haben wir die #1 – der Grossraumtransporter karrt Airbus-Rumpfteile durch Europa, welche am Zielort weiterbearbeitet werden. Für uns Spotter natürlich ein gefundenes Fressen – und wir kriegten denn auch 4 von 5 „Belugas“ vor die Linse 😉 Aber eigentlich wollten wir nur eines: Den A380! Und wir sollten belohnt werden.

Tis, Marcel, Markus und Mathias, die mitgereisten Spotterkollegen, hielten drauf, als der A380 s/n 0056 der Emirates zu Rolltests die Bahn rauf und runter rollte… Ein imposanter Anblick – und auch mir gefällt der Riesenvogel (ausser von vorne) gut.

Ja und offenbar meinte es Fortuna gut mit uns. Zwei weitere A380 für Emirates und Singapore Airlines sahen wir aus der Ferne und die D-AIMD „Tokyo“ der Lufthansa rollte ebenfalls auf die Piste… Die „Halb-Zwei“ Perspektive finde ich fast am besten. Kleines Manko für mein Logbuch: Ich habe immer noch keinen fliegenden A380 im Kasten… Doch das Frieren auf dem Damm sollte sich lohnen…

Aus dem französischen Werk in Toulouse kam er angeschwebt und knallte seine xy Räder zur Erstlandung in Finki auf die Piste: der A380 s/n 0052, ein unlackiertes „green aircraft“ – JAA das ist ja mal ein Highlight!

* * *

Szenenwechsel: Wenn man schon mal zum Fotografieren ausrückt, dann gleich die volle Dröhnung. Meine „Lieblings-Busse“ der A320er Serie sah ich in Finki zwar „under construction“ – doch natürlich machen sie auch in Aktion viel Spass. Und darum hier eine kleine Übersicht aus Hamburg und Düsseldorf, unserer zweiten Station.

Ein A320 der Lufthansa und ein A321 der Konzerntochter Swiss.

Ein „Speedbird“ A319 von ennet dem Ärmelkanal macht sich bereit für den Rückweg.

Aus/nach Russland ein farbenfroher „S7“ A319 beim Start in Düsseldorf.

Noch mehr Farbe auf dem Hamburg International A319 🙂 gefällt!

Eher seltenes Gemüse – A319 der Air Malta und A320 der Air Cairo.

„Ultan“ kommt von der Grünen Insel und geht auch wieder dahin.

Und bevor wir wieder heimwärts gehen, kann ich endlich auch einen der seltenen A318 der Air France erlegen – dies ist der kleinste von Airbus – und damit haben wir dieser Tage die gesamte Spanne abgedeckt!

Mit dem Zug gehts von Düsseldorf nach Köln ans „germanwings“ Drehkreuz. Bei Einbruch der Nacht besteigen wir einen ihrer A319, die im Duzend umherrollen. Der Trip endet mit einer schönen Nachtlandung in Zürich-Kloten, mit vollen Speicherkarten und leeren Batterien – nicht nur jenen der Kamera…

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