Arbeit UND Vergnügen

Wunderschönes Wetter, ein bisschen Freizeit – ideale Bedingungen, um die sogenannte “Familiarisation” auf den Grumman American Tiger AA-5B in Angriff zu nehmen! Heute stand nun der erste Teil auf dem Programm – nach einigen Strömungsabrissen, Steilkurven, Notlandeübungen u.s.w. fühle ich mich zwar abgekämpft – aber es hat viel Spass gemacht 🙂

Aushangariert und ready for some action: Der “Tiger” 🙂 Daneben: Eine gemütlich grasende Schafherde. Willkommen auf dem Flugplatz von Kägiswil, Kanton Obwalden! Wir machen zum Einsteigen eine ausgedehnte Aussenkontrolle und schauen uns auch innen ein wenig um. Nach dem Start fliegen wir in einen Arbeitsraum und der Fluglehrer zeigt mir die “Krallen” des Flugzeugs, das Verhalten im Strömungsabriss. Wow, die gute Aerodynamik äussert sich hier in kontrolliertem, aber dezidierten “Ausleeren”. Meinen Magen kann ich vor letzterem knapp bewahren.

Kägiswil LSPG – ein idyllisches Flecklein, besonders bei schönem Wetter grad so wie heute – Grand Bleu und fast kein Wind. I like! Der Flieger wird nach der Lektion “zwischengeparkt” und ich verschnaufe erst mal ein bisschen.

Bereit für neue “Taten” – der Nachmittag ist noch nicht vorüber und wir setzen uns wieder in die HB-UCM, Baujahr 1978 und im 2005 generalüberholt. Der FI brieft mich für die nächsten paar Platzrunden – Emergency Situations stehen auf dem Speisezettel. Simulierter Motorausfall kurz nach dem Start, das gleiche 300m über Boden mit einem Gleitflug zurück auf die Piste – und zuletzt macht der Motor auch noch kurz vor dem Eindrehen zur Landung “schlapp”. Beim nächsten Mal streiken die Landeklappen und beim übernächsten Mal ist die Trimmung total verstellt …und immer so weiter.

…und irgendwann ist meine Wenigkeit “am Hag” und ausgenudelt. Ein kurzer Abstecher rund um den Bürgenstock zur Entspannung – “just another sunset” – ein intensiver Tag neigt sich dem Ende zu. Im Flugbuch sind weitere 10 Landungen dazugekommen, aber noch ist die Einweisung nicht abgeschlossen!

Aber halt! Vor dem Einhangarieren räumen wir den Flieger auf, putzen die Scheiben und entfernen Dreck auf den Stirnflächen – hier ist Tatkraft gefragt. Der Mond schaut uns dabei zu, während sich der Abendhimmel in den Scheiben spiegelt. Schööööön! 🙂 Es folgt das ausgedehnte Debriefing und das “Einpuzzeln” der Flugzeuge in den Hangar.

Feierabend – Lichterlöschen!

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