Schon wieder eine Premiere: Heute genoss ich den ersten bleuair-Flug zum Matterhorn! Das tönt unglaublich, ist aber tatsächlich so. Zwar hatte ich das „Horu“ bereits als Passagier von oben bestaunen dürfen – erstmals 2007 aus der Piper Super Cub von … Weiterlesen →
Nein, es geht (natürlich) nicht um meinen allerersten Passagierflug. Der liegt eine Weile zurück (fast genau 10 Jahre), doch er zeichnet sich durch ein paar Parallelen aus. Dieselbe Passagierin, ein Hochdecker-Flugzeug, nicht 100% wolkenfreier Himmel, so in etwa wärs das. … Weiterlesen →
Der heute absolvierte, zweijährliche Trainingsflug für die Scheinverlängerung, führte mich durch die Kontrollzone von Zürich. Das natürlich nicht ohne Hintergedanken: Der Tiefblick auf den Flugplatz, wenn man seinen Slot gekriegt hat, ist immer spannend. Das ganze Geschehen auf der Frequenz macht Laune, man ist mitten unter den Grossen. Und genau denen wollte ich kurz hallo sagen, solange sie nicht abheben dürfen…
Ein willkommener Zufall wollte es, dass ich direkt über dem Platz einen Vollkreis erbitten konnte. Der Fluglehrer – an dieser Stelle danke für Deine Geduld! – übernahm kurz das Steuer und ich konnte damit ein paar Schnappschüsse einfangen. Naja, besonders speziell sieht es nicht aus, ausser dass es fast nur einheimische Flieger sind. Aber die Parkpositionen sind nicht überbelegt, „Flugzeugstapel“ gibts hier keine (dies weil ein Teil der Flotte in Dübendorf abgestellt wurde – oder auf Langstrecke Cargoflüge absolviert). Abschliessend natürlich auch einen Dank an die Lotsen, welche uns super unterstützten.
Von Osten kommend flogen wir über die die Piste 28 und drehten just einen Vollkreis über dem Tower.
Das B-Dock mit dem neuen Dach, das Airside Center – und ganz rechts der fertig gestellte „Circle“.
Blick auf die A- und E-Docks sowie die drei Pisten. Ausgesprochen faszinierend!
„The Circle“ links unten. Auch auf den Parkflächen ennet der Piste 34 stehen SWISS-Maschinen…
Blick in den Anflug 28 – da kannste lange warten, da kommt nix! 🙁 Wir fliegen jetzt auch weiter…
…das ist zwar weder ganz korrekt, noch besonders originell, aber es war tatsächlich meine erste Sichtung einer russischen Frachtmaschine des Typs Ilyushin IL-76! Die ganz in Weiss gehaltene „Kiste“ kam im Auftrag der SwissInt nach Emmen, um Transportflüge in den … Weiterlesen →
Nach dem Lock-Down kommt der Lock-Up. Es geht wieder Up, Up in the sky! Ende April, Anfang Mai habe ich mit den drei Flugzeugtypen, die ich momentan aktiv fliege, eine Trainingseinheit absolviert, um mich wieder fit zu machen. Alles ringsum ausblenden und sich bestmöglich auf die Abläufe konzentrieren, Automatismen auffrischen und, natürlich, ein wenig geniessen.
Jede Trainingseinheit bestand aus: – Flug auf einen anderen Platz – Eines der Legs dauert länger als 30 Minuten – Einflug in eine Kontrollzone – Mindestens 3 Landungen
Cessna 172 Skyhawk: Hausen am Albis nach Bern (CTR), drei touch & go (T/G)
Piper PA-18 Super Cub: Hausen am Albis nach Buttwil via Zürich (CTR), sechs T/G
Cessna 182 Skylane: Kägiswil nach Grenchen (CTR), drei T/G
Und damit lässt sich zusammenfassen: Bleuair ist wieder up and running (y)
AUSSER… 🙁 mit Wasserflugzeugen. Der Aero Club Como muss leider weiterhin geschlossen bleiben (landesweites Flugverbot für Kleinflugzeuge). Sobald sie wieder öffnen, werde ich sie hoffentlich wiederholt besuchen können und damit ihrem Betrieb wieder zu Schwung verhelfen. Übung macht den Meister! …und vielleicht willst Du mich ja mal einen Tag nach Como begleiten?
Es war wohl die längste Umschulung aller Zeiten… fast 10 Jahre dauerte sie – Rekord! Noch etwas länger, nämlich seit rund 15 Jahren, steht auf meiner „bucket list“ der Eintrag „Cessna Skylane fliegen“. Mit der letzten Woche ist dieser endlich abgehakt : Familiarisation C182 completed! Doch der Reihe nach…
Im Sommer 2005 hatte ich zwei unabhänginge Kontakte mit Cessna Skylane Piloten: Chris mit der HB-CLB (privat) und Wilko mit der HB-CFS (MFGO). Die klassische Hochdecker Ansicht, für mich seit jeher Synonym für „Kleinflugzeug“, aber verglichen mit der kleineren Cessna Skyhawk (C172) mehr Platz, mehr Zuladung, mehr oooomph! Einfach besser.
Tag der offenen Tür im Juni 2005 in Bern-Belp: HB-CLB (mit Rundflug)
Colaflug #2 im August 2005 im Fricktal: HB-CFS (ab/nach Grenchen)
Fünf Jahre später schloss ich die Privatpilotenausbildung auf der kleineren Cessna 172 ab – und wusste längst, die „Grosse“ ist vorerst kein Thema. Sprunghaft würden Komplexität und Kosten ansteigen, und einen „praktikablen“ Zugang zu einer Skylane hatte ich nicht. Zwar stand auf meiner zweiten Homebase Kägiswil eine beeindruckende, fast neue C182S zur Verfügung, aber leider war ich in der „falschen“ Fluggruppe Mitglied. Immerhin, eines Tages bot mir mein damaliger Fluglehrer Hermann einen „Schnupperflug“ an. Die Cessna Skylane HB-CZV war am Vortag ins schweizerische Register eingetragen worden und so war es mir vergönnt, den „Jungfernflug“ zu steuern. Naja, so gut es damals eben ging – mein Schein war gerade mal 3 Monate alt. Aber die Begeisterung war gross!
Das erste Foto der HB-CZV – der Verein verwendet es noch heute.
Pax Beat hält meinen „struggle“ fest.
Daumen hoch nach der Landung in Bern.
Krasser Sonnenuntergang am Steuer der 182.
Der Flug war sehr beeindruckend – hier in diesem Blogbeitrag aus 2010 kann man sich den genialen Sonnenuntergang nochmal antun! Klar, dass ich natürlich viel Unterstützung brauchte, auch wenn die Flugplätze bekannt waren. Avionik und Systeme, quasi bekannt und doch anders als in der 172. Und erst die Ruderkräfte! Aber: Die erste Flugstunde mit einer Skylane war geloggt. Und damit begann „im Prinzip“ 😉 die Familiarisation. Viel Zeit verstrich, ich war glücklich in der sub-200 PS Klasse unterwegs und vermisste die Skylane nicht. Im Herbst 2018 ergab es sich, dass ich den Verein in Kägiswil wechselte – und damit endlich die Umschulung machen konnte. Mit dem Fluglehrer absolvierte ich nun die formalisierte Umschulung… aber auch diesmal nicht in einem Guss…
Hö? Sieht doch unter dem Flügel genau gleich aus wie bei der 172 Skyhawk?
Ja schon, aber die Musi spielt vorne!
Strecke eines Umschulungsfluges
Die Umschulung verlief nach einem vorgegeben Programm und ich lernte die Eigenschaften des Typs kennen. Im Gegensatz zu den oben abgebildeten Modellen „Q“ und „R“ war die HB-CZV ein „S“. Dies bedeutet, dass unter der Cowling nicht ein Continental O-470 Motor werkelt, sondern ein Lycoming IO-540 – Hubraum: 8,8 Liter! Der Sound und das Drehmoment zaubern jedes Mal ein breites Grinsen zwischen die Kopfhörer, wenn man Gas gibt!
Der 1. Soloflug auf der 182 – bald sollte ich es geschafft haben!
AAABER! Sehr schnell wich mein Grinsen jedoch einem Entsetzen… mitten in der Umschulung verschwand die HB-CZV für 6 Monate in die Maintenance… Ade, Skylane! Erst im April 2019 sollte die Maschine wieder im Flugbetrieb verfügbar sein. Nichts wie los, auch wenn gerade, eben, Aprilwetter herrscht. Die routinierte Bedienung der neuen Systeme, insbesondere das Motorüberwachungsinstrument und der Autopilot, dazu die verschiedenen Konfigurationen und Flugeigenschaften, ich musste einige Dinge nochmal angehen.
500m Piste in Triengen LSZN – passt!
Jeder Flug in „mittelgutem“ Wetter ist bereichernd!
Zwischen den Wolken über Emmen Airbase LSME.
„Länge läuft“ – und nun machen sogar all die Anzeigen Sinn.
Jetzt nur noch ein Flug und dann … NEIN! Vier Tage später erlitt die Maschine bei der Landung eine Propellerbodenberührung und fiel 3 Monate aus. Also wieder warten. Im Juli war die Maschine verfügbar (ich jedoch nicht) … bis Mitte August, als sie in Russland erneut eine Propellerbodenberührung erlitt, diesmal jedoch beim Rollen auf einer Wiese. Verschiedene logistische Herausforderungen wurden gemeistert, brachten die HB-CZV aber erst im Dezember 2019 wieder in den Flugbetrieb! Besser könnte man eine Pechsträhne nicht erfinden. SO JETZT ABER!
Tanken – eine langwierige Sache bei 333 Litern Fassungsvermögen!
Fliegen – immer eine kurzweilige Sache! …
… besonders, wenn es eine Cessna Skylane ist!
Kurze Piste, diesmal in Wangen-Lachen LSPV, 500m
Gegenanflug zur Piste 03 der Homebase Kägiswil. Jetzt nur nichts „vermurksen“!
Nach 8:30 Stunden Blockzeit und 36 Landungen (aus drei Versuchen…) war es *endlich* soweit. Just zum Valentinstag 2020 erhielt ich vom Instruktor die begehrte Freigabe! „Umschulung auf C182 erfolgreich abgeschlossen“ – hammer! Insgeheim wusste ich ja eigentlich immer, dass ich diesen Schritt eines Tages machen werde. Aber dass sich diese Familiarisation über fast 2,5 Jahre hinziehen würde, hätte ich mir jetzt nicht freiwillig ausgewählt. Tja! Es hat sich wohl dennoch gelohnt 😀 Ab sofort fliegt Dich „bleuair heavy“ jederzeit gerne rund (oder von A nach B).
Nein, hier geht es nicht um ein Fiat-Modell oder eine Mathestunde, sondern vielmehr um die neuen Einträge im Flugbuch. Fast auf den Tag genau 11 Jahre nach Ausbildungsbeginn durfte ich die 500. Flugstunde absolvieren! Und gleichzeitig schloss ich das Difference Training auf Bushwheels ab (hier konkret die 31 Zoll Alaskan Bushwheels auf einer Piper Super Cub). Das ist etwa so sinnvoll wie SUV-Fahren in der Stadt. Oh wait! Das ist ja weit verbreitet! Jedenfalls weiter als die Bushwheels in der Schweiz. Und man sollte idealerweise nur auf Gras oder noch gröberem Untergrund operieren. Schade kann man nicht mehr in Österreich bei Marcel in der Kiesgrube landen….
Das Training fand deshalb in LSZU Buttwil statt:
Feiern „im kleinen Rahmen“: Nussstange und Kaffee müssen reichen. „Special Livery“ zur Feier des Tages! Yeah what a machine 🙂
Man kann es schon fast eine Tradition nennen: In den vergangenen 10 Jahren bin ich nun bereits zum 10. Mal auf Europa’s höchster Landebahn gelandet resp. von dort wieder abgeflogen. Die 1800m Beton auf 1707 Metern über Meer sind einfach … Weiterlesen →
Natürlich konnte ich mir dieses Spektakel nicht entgehen lassen. Die REGA spendete ihren Ambulanzjet dem Verkehrshaus. Um den Flieger ins Museum zu transportieren, musste (wieder mal) der Wasserweg genutzt werden. Auf der Militärbasis Alpnach liefen seit Herbst 2018 die Vorbereitungsarbeiten. … Weiterlesen →